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Christian Kühne

Entstanden mit der Unterstützung des START-Stipendiums für Literatur 2026 des BMKÖES.

 

Die Geschichte einer planlosen Autorin, die sich auf der Suche nach neuen Abenteuern durch Berlin schlägt, in Anbetracht des gegenwärtigen Weltgeschehens aber immer deprimierter wird. Bis sie auf einen Italiener stößt, der behauptet, einer größeren Verschwörung auf der Spur zu sein, die von der neuen Rechten in Italien bis zu den Machenschaften dieser Welt reicht. Die Autorin beschließt, ihm auf seiner Reise nach Triest zu folgen und beginnt ein Tagebuch zu schreiben.

Zentrales Bild der Erzählung sind die Foibe, unzugängliche Karsthöhlen entlang der Küste bei Triest, in Slowenien und Kroatien, in die man während der ’43-’45 Jahre Mitglieder faschistischer Organisationen zu werfen pflegte, und die bis heute für die Frage stehen, ob es eine Rechtfertigung für Gewalt geben kann.