Metro Daumenkino
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Metro Daumenkino

Metro Daumenkino

Metro Daumenkino

Veronique Homann

Zeichen gegen den Verlust des Metro Kino in Bregenz

Mit der Schließung des Metro Kino hat die Landeshauptstadt Bregenz ihr einziges Kino verloren. Wo einst bewegte Bilder über die Leinwand flimmerten, bleibt heute eine kulturelle Leerstelle zurück. Genau hier setzt das Metro Daumenkino an.

Unter dem Motto „Wenn Bregenz schon kein Kino mehr hat, dann wenigstens ein Daumenkino!“ verwandelt die künstlerische Intervention den Verlust des Kinos mit feinem Humor und kritischem Blick in eine neue Form der Auseinandersetzung. Aus dem verschwundenen Großformat Kino wird die kleinste Form des bewegten Bildes: das Daumenkino.

Die Arbeit knüpft an die Geschichte des Films an und erinnert daran, dass bewegte Bilder bereits lange vor dem Kino existierten. Gleichzeitig stellt sie die Frage, was es für eine Stadt bedeutet, wenn ihre letzte Lichtspielstätte verschwindet. Fällt sie kulturgeschichtlich hinter das Kino zurück?

Das Metro Daumenkino bewegt sich zwischen Nostalgie, Satire und kulturpolitischem Kommentar. Es beklagt den Verlust nicht laut, sondern begegnet ihm mit Leichtigkeit und Präzision. So entsteht aus einer kulturellen Lücke eine künstlerische Verdichtung, die klein im Format, aber groß in ihrer Aussage ist.

Das Metro Daumenkino erscheint als Edition im B*KS Verlag und macht ein Stück Bregenzer Stadtgeschichte im Taschenformat erfahrbar.

Idee und Konzept: Veronique Homann

Gestaltung und Umsetzung: Albert Allgaier

  • Verlag: B*KS Verlag
  • Erscheinungsdatum: Juli 2026
  • ISBN ISBN: 978-3-9506176-3-4